Auf zur Augsburger Puppenkiste 2008

Was ist geschehen?

Der Spielfilm:

Und wie einst Real Madrid ... und so zogen Acht mit dem Zug nach Augsburg ein um beim Schlemmer immer noch Hungriger zu sein, was fürn scheiß, was fürn scheiß, diese Fritten waren scheiß.

Dies ist der Kurzbericht einer unglaublichen, und wenn mans liest, einer kaum zu glaubenden Fahrt, in das Land eines unserer größten Feinde, welches den ach so berühmten FC Brech München beherbergt. Jedoch ging es diesmal nicht um den Besuch zu diesem mit chronischem Brechreitz belegten Club, sondern zu einer sportlich eher grauen Maus, ... zum FC Augsburg. Es war eine Zeitreise! Unweigerlich hatte man, als man aus dem Zug stieg, jenes, doch so bekannte Gefühl, hier ist die Zeit stehen geblieben.
Der Bahnhof, die Stadt, das gesamte Bild halt, eher trist und alt, als jung und modern. Außer wir! In uns loderte schon die gesamte Zugfahrt über ein Feuer, welches wir kaum zu bändigen wussten. Nun brach es aus! Mit dem Betreten des Augsburger Boden vielen alle Hemmungen.
Besonders aber bei Jones65, der nicht nur seine Hemmungen verlor, sondern auch die Fähigkeit seinen doch so wichtigen Schließmuskel zu beherrschen.
Es Krachte! Nachdem der Schreck aus all unseren Knochen gezogen war, erkannten wir unweigerlich an dem erbarmungslosen Gestank, dass es sich nicht um einen Al Kaida Anschlag handeln konnte. Die Sinne noch völlig benebelt und kaum handlungsfähig, sprangen alle wie die jungen Rehe die vor den geilen Böcken flüchten, in alle Richtungen davon. Dabei fragte sich jeder (außer Jones65) was wohl besser gewesen wäre, einen sicheren, schmerzlosen und schnellen Tod durch eine von Terroristen gebaute fünf Zentner Bombe oder das Ertragen dieses Geruches.
Wer jemals in Verlegenheit gekommen ist, Verwesung, Verfaulen, Gären und den Tod persönlich zu riechen, der und nur der, kann sich im Ansatz vorstellen wie dieser Furtz gerochen hat. Da stand er nun, Jones65, grinsend, den Erfolg in seinen Augen, fing ES an zu lachen. Das war sein Triumph!
Und so führte ES seinen Siegeszug fort. Ob auf dem Weg zum Stadion oder im Hotel, ES verbreitete Angst und Schrecken. Aber die entscheidende Schlacht begann um 18:00:00 Uhr im Alt- Ehrwürdigen Rosenaustadion des FC Alemannia Augsburg. Taktisch brillant wartete ES, bis sich die Massen um seine eher unscheinbare Person sammelten, um dann zu zuschlagen. Mit wirklich unzähligen Angriffen aus seiner Anusöffnung, bombardierte ES fortan das Publikum, um schließlich nach 90 min den totalen Sieg einzufahren. Und wir alle denken das nicht nur die gute Leistung unserer Borussen zum 2 : 0 Sieg führte. So wurde Jones65 zur Legende.
Natürlich trugen sich noch einige andere Taten zu:

Da war Kitzler69, der völlig übermotiviert, und ohne zu lesen, ins erst beste Hotel stürmte (wahrscheinlich von den beiden Mädels an der Rezeption angezogen und von der restlichen hungrigen Meute gehetzt), um dann fest zu stellen das dieses Hotel nicht das Richtige war. Der die beiden Tage über "Geschichten die das Leben schieb" erzählte, sich wie früher als stimmgewaltiger Sänger im Stadion gab und schließlich als "Brauner" im Zug endete.

Da war Stucki, der es nicht lassen konnte seinem "Olli" alias Buggy71, immer kleine, dennoch gezielte Seitenhiebe zu verpassen, der mit Leuchten in den Augen der kleinen russischen Bardame beim Zapfen zusah, um dann Opfer eines ahnungslosen "Fußball-Laberer" in der Bar zu werden.

Da war Buggy71, immer antreibend, die Richtung vorgebend, der uns ins "Schlemmer Paradies" führte, wo wir alle ein denkwürdiges Mittagsessen erleben sollten. Er schrie: "Ey Männer, hier gibt et Jumbo Schnitzel, dat hört sich doch geil an, wenn der "Geider" (alias Jünter) un "Otter" (alias Dokter) jeschissen haben, hauen ma uns son Teil rein". Alle waren wie Hypnotisiert, der Reihe nach bestellten wir, wir ließen uns nicht vom fehlenden Wechselgeld, den ausgegangenen Getränken und den zitternden Händen des Imbiss - Starkoch beeindrucken (und es war wirklich nicht kalt). Nein, wir alle hatten nur die Worte von Buggy71 im Ohr: EY GEIL!!!! Der Schlag kam hart und unvorbereitet. Ohne jegliche Vorwarnung bissen die Ersten in lauwarme und steinharte Fritten oder in kalte, halb gare Nudeln, sowie Schnitzel die aus den Latschen Jesus hergestellt wurden (Amen). Traumatisiert können wir uns nicht mehr an Einzelheiten erinnern. Nur daran das Jones65 heimlich und fast unbemerkt, seine mega Waffe mit gerösteten Zwiebeln nachgeladen hatte. Zur Verarbeitung der Ereignisse kehrten wir abends in ein Brauhaus mit geilem Essen und lecker Bierchen ein.

Da war Jünter, ja was soll man sagen? Bescheiden, besonnen, ruhig und generell nicht auffallend, ein Prümer eben. Aber gerade das "nicht auffallen" wurde uns allen ab und an zum Verhängnis. So schlich sich Jünter geradezu wie eine Gazelle, lautlos und geschmeidig auf jeden Klo der irgendwo Ausgeschildert war. Nur wo blieb er? Abfahrende Züge, das erkämpfen von Sitzplätzen im Zug, "wir wollten doch gehen", alles kein Thema. Junge, wie viel hat ein Mensch im Darm oder der Blase? Jünter genoss es in vollen Zügen (Na, verstanden? Zügen ! ), ok, seine Art den Ausflug zu genießen. Und er ging ja zum Glück nicht verloren. Oh Jünter, dau boss ma ene.

Da war Säftig, der hat die zwei Tage so viel Saft angesammelt (von unserem Gelaber über Sex), dass er beim ersten Abspritzen zu Hause seinen Schatz aus dem Bett schwemmen wird. Ferner animierte er Kitzler69 zu ungeahnten Abenteuern und "Ufern“. Holda, was für ne Nacht! *Grins*. Ach so, schlecht war ihm auch und Kopfschmerzen waren für ihn schon fast normal. Wir alle kamen zu dem Schluss, dass er größtes Opfer von Jones65 sein musste. Drei mal dürft ihr raten wer nicht? Riiischtiiig !!! Jones65 !!!.

Doch dann, Doktor Doktor give me the beat ... "Otter" alias Doktor, der graue Wolf unter der Meute, gut das wir ihn hatten, ich glaub das Karma seines Namens verhalf Säftig zur Heilung und Doktor zu außergewöhnlichen Heilkräften. Auch er war dabei, vorbildlich wie et "Otter" mit den Schaffnern(innen) im Kontakt stand. Jederzeit und unermüdlich zückte er seine Fahrkarten aus seiner Doktortasche. Mit seiner Heiligen und 20 Jahre alten Kutte, die er wie eine Rüstung trug, ließ er beim Anblick darauf, eine Reise in die Vergangenheit zu. Es wirkte wie damals als er noch 22 - 23 jährig zum Bökelberg pilgerte und die Jungs von "Don Jupp" anfeuerte. Otter, du bist Kult.

Und zum Schluss war da noch Schumi66, er reiste unter mehreren pseudonymen: Horst Schlämmer, einfach stark wie er den Schlämmer nachmachte und im "Schlemmer - Paradies" schlemmerte und so nebenbei seine Nase ohne zu schnäuzen frei bekam. Abends in der Bar bemühte er sich redlich Russisch zu lernen (gell Schumi66 du weißt warum). Wie lautet das Zauberwort? Na? Komm schon, du schaffst das! Genau, "Djokic Palki" . In der Bar blieb er trotz des kamikaze Angriffs eines Lebensmüden Bayern München Fans gelassen und ruhig. Am Stuttgart Bahnhof irritierte er die Bremen Fans als Jos Luhukay double. So isser halt, der "Rechts" (Ich knips dir ein Auge) neben Buggy71 wohnt.

Ach so, Fußball wurde ja auch noch gespielt ... aber das lest an anderer Stelle.

So, tschüss bis zur nächsten , etwas anderen Fahrt. Es grüßt euer Kitzler69.

Spitzenreiter, Spitzenreiter, Ole...Ole, Spitzenreiter, Spitzenreiter, Ole...Ole !!!

 





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© Ralf Kinzer

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